DER FILM:Statt die Gegenwart bloß abzubilden, zeigt Alice 2050 die tiefen emotionalen und ethischen Folgen politischer Radikalisierung als visionäre Dystopie.
Im Mittelpunkt steht eine Politikerin in einem entscheidenden Moment des Aufwachens, ein Augenblick, in dem ihre Überzeugungen und ihr Weltbild ins Wanken geraten. Sie erkennt die brüchige Grenze zwischen politischer Verantwortung und persönlichem Gewissen. Sie vollzieht nach zwanzig Jahren in Regierungsverantwortung eine innere Wandlung. In einem zutiefst politischen Akt entwirft sie den riskanten, radikalen Gegenentwurf zu einer von Angst gesteuerten Herrschaftsform.
Der Film wird so zu einer filmischen Reflexion über Verantwortung in Zeiten, in denen die Demokratie erodiert. Er lädt das Publikum ein, über die entscheidende Frage nachzudenken: Entstehen politische Realitäten aus Angst oder aus dem Mut, sich zu verändern?

